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Eine Brücke aus Latten bauen, die nicht einstürzt, die Balkenkonstruktion eines Fachwerkhauses zusammenbauen und im Team arbeiten, mit Hilfe einer virtuellen Schweißbrille technische Fähigkeiten ausprobieren oder mit kniffligen Aufgaben die Feinmotorik schulen. Das alles konnten die Schülerinnen und Schüler der Vorabschlussklassen an einem Vormittag an der Realschule plus Hoher Westerwald selbst erleben und ausprobieren. Zu Gast war das HWK Mobil der Handwerkskammer aus Koblenz mit den Betreuern, die mit Hilfestellungen und Impulsen den Schülerinnen und Schülern zur Seite standen. Thomas Nückel von der Bundesagentur für Arbeit gehört seit vielen Jahren zum Team der Renneroder Schule und ist der Fachmann in Sachen Berufsberatung. Regelmäßig bietet er seine Sprechstunden an und besucht unterschiedliche Klassen im Unterricht, um die jungen Menschen für die richtige Berufswahl zu sensibilisieren. An seinem Stand war Fingerfertigkeit gefragt. Nicht allen gelang es auf Anhieb, einen Knoten in einen Faden nur mit einer Hand zu machen oder aus Draht den eigenen Namen zu biegen. Motiviert gingen die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 und 9 zur Sache und eigentlich hätten sich alle noch mehr Zeit zum Ausprobieren gewünscht.