In jedem Schuljahr findet an der Realschule plus Hoher Westerwald die Schulversammlung statt. In diesem Jahr wurden nicht nur die neuen Kolleginnen (Frau Matto, Frau Reuscher) vorgestellt und viele Neuigkeiten durch die Schulleitung mitgeteilt, es stand ein ganz besonderer Punkt auf dem Programm: Die Ernennung des Schulsanitätsdient durch das Deutsche Rote Kreuz.
„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“. Mit den Worten von Erich Kästner begrüßte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rennerod die komplette Schüler- und Lehrerschaft anlässlich der Schulversammlung zum Schuljahresbeginn in der Aula. Normalerweise spricht ein Bürgermeister dort kein Grußwort, aber an diesem Tag gab es einen besonders erfreulichen Anlass: Der Schulanitätsdienst der Realschule plus Hoher Westerwald wurde ganz offiziell in den aktiven Dienst berufen. Sophie Flörchinger, Bildungsreferentin des Jugendrotkreuz (JRK) aus Mainz, überreichte im Beisein von Jochen Wihl (Ausbildungsbeauftragter des DRK) und Manuel Stoffel (Kreisleiter des JRK) die Urkunde stellvertretend an Carolin Helsper, die den Renneroder Schulsanitätsdienst eingeführt und die ersten Schülerinnen und Schüler ausgebildet hat. Diese haben alle ihre Prüfung bestanden und aktiv im Dienst. Ob beim Sportfest, beim Spendenlauf in Rennerod oder an jedem ganz normalen Schultag sind sie nun die Experten für die Erstversorgung vor Ort in der Schule. Ab sofort dürfen sie auch ganz offiziell an Veranstaltungen, Fortbildungen und Wettbewerben des JRK teilnehmen. Rektorin Antje Hentrich freute sich, dass die Ernennung in einem so großen Rahmen stattfinden konnte und dass Rennerod nun die 14. Schule im Westerwald mit einem aktiven Schulsanitätsdienst ist. Bestens vorbereitet und motiviert sind die Schulsanitäterinnen und Sanitäter für andere da, wenn sie gebraucht werden und leisten einen wichtigen ehrenamtlichen Beitrag für die Gemeinschaft.